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Wie weit im Voraus buche ich meinen Hochzeitsfotografen?

Sucht man nach dem Stichwort Hochzeitsfotografie im Internet, könnte man den Eindruck gewinnen, es gäbe Hochzeitsfotografen wie Sand am Meer. Kamera gekauft, Webseite erstellt und hinter den eigenen Namen „Weddingphotography“ gesetzt, schon  kann losgehen … Die Berufsbezeichnung ist zum Leidwesen der Profi-Fotografen nicht geschützt. Viele Amateure möchten sich ein Zubrot verdienen. Bei dem scheinbaren Überangebot entsteht schnell der Eindruck, die Buchung des „richtigen“ Hochzeitsfotografen kurz vor der Hochzeit sei möglich und auch ausreichend.

To-do-Liste richtig sortieren

Band, Location, Kirche und der Florist stehen natürlich bei den meisten Brautpaaren ganz oben auf der To-do-Liste. An den Hochzeitsfotografen denken Brautleute oder Organisator der Feier oft erst viel später. An dieser Stelle möchte ich dafür werben, auch den „Hochzeitsreporter seines Vertrauens“ frühzeitig zu wählen und zu buchen. Bei guten Fotografen – und die werdet ihr vermutlich an der Präsentation der Musterbilder im Internet schon erkennen – sind die Auftragsbücher schon weit über ein Jahr im Voraus gefüllt, vor allem an beliebten Terminen an Wochenenden oder mit leicht zu merkendem Datum. Ich bin darüber alles andere als böse, finde es aber auch immer wieder schade, einem sympathischen Paar absagen zu müssen, nur weil der Terminwunsch einfach zu kurzfristig kommt.

Vor dem eigentlichen Auftrag stehen wichtige Kennenlern-Gespräche. Die Auswahl und auch die Buchung des gewünschten Hochzeitsfotografen nehmen natürlich Zeit in Anspruch und gehen nicht von heute auf morgen.

Wie findet man den richtigen Hochzeitsfotografen?

Wenn ihr hier auf meiner Website gelandet seid, seid ihr schon mal auf einem guten Weg :). Aber im Ernst, ihr solltet euch schon fragen, ob euch der Fotograf und seine Art zu fotografieren auch gefällt. Denn über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Hier ein paar Punkte, über die ihr euch Gedanken machen solltet, um schließlich die richtige Wahl zu treffen:

  • Gefällt der Bild- und Bearbeitungsstil der gezeigten Aufnahmen?
  • Wie ist der persönliche Eindruck, das Erscheinungsbild? Mag ich eher eine lockere oder eine streng seriöse Atmosphäre?
  • Habe ich den Eindruck, dass meine Wünsche berücksichtigt werden, gibt es gute Tipps schon im Vorgespräch?
  • Was sagen andere Brautpaare über den Fotografen?
  • Wie hoch ist das Honorar, und welche Inklusivleistungen sind darin enthalten?

Natürlich zählt am Ende das Bildergebnis, aber ich arbeite viel lieber mit Brautpaaren, bei denen auch die Chemie zwischen uns stimmt. Eine Hochzeit ist schließlich eines der intimsten Feste, das Menschen in ihrem Leben feiern. Eure Gäste wählt ihr mit Bedacht aus. Da sollten auch die handelnden Personen nicht einfach Dienstleister sein, sondern auch mit dem Herzen dabei. Und glaubt mir, man sieht es den Bildern an, wie die Beziehung zwischen Paar und Fotograf ist.

Klasse statt Masse

Apropos Bildergebnis: Ist ein Hochzeitsfotograf gut, wenn er als Ergebnis seiner Reportage tausende mittelmäßige Bilder abliefert, ohne Auswahl und Nachbearbeitung? Im Zeitalter der Digitalfotografie ist das kein Problem. Früher hätte man wohl keine fünfzig Filme „verschossen“, aber die Speicherkarte in der Kamera ist geduldig. Mein Stil ist das nicht. Unter Leistung verstehe ich eine sorgfältige Vorab-Selektion und eine aufwändige Nachbearbeitung, die bei mir üblicherweise doppelt so viel Zeit in Anspruch nimmt wie meine Anwesenheit bei eurer Feier. Klasse statt Masse, Qualität statt Quantität – das ist mein Anspruch.

Vielleicht kennt ihr Brautpaare, die schon Erfahrungen mit Fotografen gemacht haben. Lasst euch von der Hochzeit erzählen, lasst euch die Bilder zeigen. Und dann entscheidet ihr nach euren Wünschen.

Das Honorar habe ich mit Absicht ganz unten in die Liste geschrieben. Ich wünsche euch sehr, dass ihr nur einmal im Leben heiratet und deshalb auch die Bilder als Erinnerung wenn schon nicht für die Ewigkeit, so doch für viele Jahre und Jahrzehnte und mehrere Generationen gedacht sind. Hier zu sparen, wird vielleicht im Nachhinein enttäuschen. Auch hier gilt deshalb: Qualität steht im Vordergrund.

Ich bin gern zur Stelle, um euren Qualitätsanspruch zu realisieren. Alles, was ihr dafür tun müsst – und damit komme ich wieder auf den Kern dieses Beitrags – ist, die Wahl des Fotografen in eurer To-do-Liste nach oben zu setzen und rechtzeitig euren Wunschtermin anzufragen. Ich freue mich auf unser Kennenlernen!

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